PSOE schickt Eduardo Robsy ins Rennen um Alaior
Eduardo Robsy will für die PSOE Bürgermeister von Alaior auf Menorca werden. Die Parteiversammlung nominierte den derzeitigen Inselrat von Menorca am Samstag, 19. September, als Kandidaten.
Robsy sieht für Alaior eine gute Zukunft, fordert dafür aber neue Ideen, Dialog und die Fähigkeit, Projekte auch umzusetzen. Seine Schwerpunkte seien Verwaltungserfahrung, Konsens und Zusammenarbeit.
Angriff auf vier Amtszeiten der Konservativen
Zugleich greift Robsy die vergangenen vier Amtszeiten der Volkspartei scharf an. Er spricht von fast 16 Jahren „Stillstand und anhaltender Verschlechterung“ der Lebensqualität im Ort.
Der Generalsekretär der PSOE in Alaior, David Moll, setzt auf Robsys Erfahrung als Gegenentwurf zur bisherigen Rathauspolitik. Nach Jahren mit „vielen Fotos und wenig Verwaltung“ solle er Projekte voranbringen, die nach Darstellung der Sozialisten seit Jahren feststecken.
Erfahrung aus Inselrat, Regierung und Moncloa
Nach der Kandidatenwahl beginnt die PSOE mit der Zusammenstellung ihrer Wahlliste. Die Partei kündigt technische Fachleute und erfahrene Kandidaten an, die zugleich der politischen Linken verpflichtet sind.
Robsy ist Ökonom und Jurist mit Schwerpunkt auf öffentlicher Wohnungspolitik. Neben seinem Amt im Inselrat von Menorca arbeitet er als Rechnungsprüfer des Rathauses von Ferreries. Zuvor war er Direktor für Architektur und Wohnen in der Balearen-Regierung sowie stellvertretender Leiter des Büros für Wirtschaftsfragen und G20 in der spanischen Regierungszentrale Moncloa.
Themen: Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com