MÉS prangert Einwegbecher bei Palmas Patronatsfest an
Bei der Feier zur Patronin von Palma könnten Einwegbecher zum Einsatz gekommen sein. MÉS per Palma hat den möglichen Verstoß gegen die geltenden Regeln am 25. September 2026 angeprangert und Informationen bei der Stadtverwaltung beantragt.
Die Partei will wissen, welche Becher verwendet wurden, was sie kosteten und wie die Sammlung organisiert war. Außerdem fordert sie Unterlagen zur Vergabe, Vorgaben für Lieferanten sowie juristische oder technische Berichte, die belegen sollen, dass die verwendeten Behälter den Vorschriften entsprachen.
Fragen zu Material und Entsorgung
MÉS per Palma verlangt Auskunft darüber, aus welchem Material die Becher bestanden und ob sie wiederverwendbar oder zum einmaligen Gebrauch bestimmt waren. Die Partei fragt auch nach dem eingesetzten Rücknahmesystem und danach, wie die Behälter anschließend behandelt wurden.
Sprecherin Neus Truyol wirft der Stadtverwaltung vor, bei öffentlichen Veranstaltungen nicht mit gutem Beispiel voranzugehen. Es gehe nicht nur um Becher, sondern auch darum, ob das Rathaus dieselben Regeln erfülle, die es von Bürgern, Unternehmen und Organisationen verlange.
Gesetz fordert Alternativen
Nach Angaben von MÉS schreibt das balearische Abfallgesetz bei öffentlichen Veranstaltungen Alternativen zu Einwegbechern und ein Pfandsystem vor, das das Wegwerfen verhindern soll. Palma verfügt demnach zudem über einen lokalen Plan zur Abfallvermeidung, der den ökologischen Einfluss von Veranstaltungen senken und wiederverwendbare Alternativen fördern soll.
Ob bei der Patronatsfeier tatsächlich gegen Vorschriften verstoßen wurde, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Die angeforderten Informationen sollen nun klären, welche Becher eingesetzt wurden und welche Maßnahmen die Stadt zur Abfallvermeidung getroffen hat.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com