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Eivissa: Für privates Eidechsen-Refugium drohen 6.000 Euro

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Drei geschützte Eidechsen entdeckt die Umweltaufsicht am 26. April in einem geschlossenen Gehege auf Eivissa. Einer der Verantwortlichen sagt, dort seien insgesamt 18 Tiere. Am 5. November berichtet die balearische Behörde für Landwirtschaft, Fischerei und Natur von einem eingeleiteten Bußgeldverfahren. Für die Haltung der Pityusen-Eidechsen (Podarcis pityusensis) in dem privaten Refugium sind 6.000 Euro Strafe vorgeschlagen.

Archivo - Reclaman a la UE restringir la importación de árboles ornamentales para proteger la lagartija pitiusa de las serpientes
Europa Press

Warum das private Refugium Ärger bringt

Die Anlage gehört nicht zu den offiziellen Schutzprogrammen für die Pityusen-Eidechse. Nach Einschätzung der Fachleute schützt ihr Zaun die Tiere zudem nicht ausreichend vor eindringenden invasiven Schlangen.

Die Pityusen-Eidechse gilt auf den Balearen als gefährdet und steht unter Schutz. Privatleute dürfen nicht eigenständig Refugien einrichten, um die Tiere zu fangen, zu halten oder zu züchten – auch dann nicht, wenn sie die Eidechsen vor Schlangen schützen wollen.

Was nun mit den Tieren passiert

Der Artenschutzdienst hält es für nötig, die Eidechsen aus dem Gehege zu holen und an einen Ort mit geeigneten technischen und rechtlichen Bedingungen zu bringen. Bis dahin sollen vorläufige Maßnahmen die Tiere schützen, Räuber fernhalten und weitere Fänge oder Eingriffe ohne Genehmigung verhindern. Das private Refugium wird dadurch nicht nachträglich legal.

Themen: Natur & Tiere · Umwelt

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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