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Balearen: Klimaplan soll schon Anfang 2027 stehen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für Mallorca soll eine eigene Planung zeigen, wo erneuerbare Energien und Speicher Platz finden. Das Parlament der Balearen forderte die Regionalregierung am Dienstag, 27. Oktober 2026, auf, den Klimaplan für die Inselgruppe im ersten Quartal 2027 endgültig zu verabschieden. Der Plan soll aktuelle Daten, messbare Ziele, ausreichend Haushaltsmittel und Möglichkeiten zur Korrektur enthalten.

Alter Enersun suministrará energía renovable al 'megaproyecto' de hidrógeno Onuba de Moeve
Europa Press

Die Forderung ist Teil eines Antrags des sozialistischen Abgeordneten Carles Bona. Das Parlament nahm ihn mit Stimmen der Linken und der konservativen Volkspartei PP teilweise an.

Wo erneuerbare Energien Platz finden sollen

Die Regionalregierung soll für jede Insel planen, wo erneuerbare Energien und Speicher entstehen können. Dabei soll sie festlegen, wie viel Leistung jährlich hinzukommen muss und welche Flächen dafür nötig sind, um die Ziele für 2030 zu erreichen.

Vorrang sollen unter anderem Dächer, Parkplätze, Industriegebiete, öffentliche Gebäude und bereits veränderte Flächen bekommen. Ab 2027 soll der Haushalt der Balearen zudem eigene Mittel über mehrere Jahre für die individuelle und gemeinschaftliche Nutzung selbst erzeugter Energie vorsehen. Die Förderung soll so nicht ausschließlich von europäischen Geldern abhängen. Auch für Hilfsanträge, die wegen fehlender Mittel zu den Akten gelegt wurden, soll die Regierung mögliche Lösungen prüfen.

Schutz vor Hitze und Wasserverlust

Das Parlament verlangt außerdem ein mehrjähriges Programm zum Schutz vor extremer Hitze in öffentlichen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Besondere Maßnahmen soll es unter anderem für ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen und Beschäftigte geben, die extremen Temperaturen ausgesetzt sind.

Der Wasserplan soll Szenarien zum Klimawandel sowie Ziele gegen Verluste in den Leitungsnetzen und zur Erholung der Grundwasservorkommen aufnehmen. Ein öffentliches System soll die Klimapolitik verfolgen. Andere Teile des Antrags fanden dagegen keine Mehrheit: Dazu zählen Vorgaben zur Senkung der CO₂-Emissionen bis 2030 und der Vorschlag, die Belastungsgrenze als Maßstab für die Tourismusplanung zu nutzen.

Themen: Umwelt · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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