Vox greift Es-Born-Fußgängerzone in Ciutadella an
Die Es-Born-Fußgängerzone in Ciutadella auf Menorca sorgt weiter für politischen Streit. Vox wirft dem Rathaus vor, die Umgestaltung der zentralen Plaza schlecht umgesetzt zu haben und damit Konflikte sowie Kosten ausgelöst zu haben.
Pedro Marqués, Koordinator von Vox in Ciutadella, bezeichnete das Verfahren als „Seifenoper“. Die Partei kritisiert vor allem, dass die Fußgängerzone nach ihrer Darstellung nicht die rechtlichen Vorgaben erfüllt habe. Nach einem Gerichtsurteil habe das Rathaus den Fehler nicht eingeräumt und keine Einigung mit betroffenen Unternehmern erreicht, sagte Marqués.
Vox warnt vor weiteren Kosten
Nach Angaben von Vox kommen zu den Kosten der ersten Arbeiten nun Ausgaben hinzu, um den früheren Zustand wiederherzustellen. Marqués nannte außerdem Gerichtskosten und mögliche Forderungen von Unternehmern, die durch die Maßnahme Nachteile erlitten haben könnten.
Die Partei macht sowohl den früheren Bürgermeister Llorenç Ferrer als auch die amtierende Bürgermeisterin María Jesús Bagur für den Umgang mit dem Projekt verantwortlich. Beide hätten zu wenig Dialog gesucht, so der Vox-Vertreter.
Partei fordert neuen Plan für Es Born
Vox spricht sich grundsätzlich für eine Fußgängerzone auf Es Born aus. Die Umgestaltung müsse aber rechtlich abgesichert sein und mit politischen Gruppen, Händlern, Unternehmern, Anwohnern und weiteren Bürgern abgestimmt werden.
Ein neuer Gesamtplan solle nach Vorstellung der Partei das Erscheinungsbild und die Nutzung des Platzes verbessern. Vox fordert zudem zusätzliche zentrale Parkmöglichkeiten und Lösungen für den Zugang in die Innenstadt von Ciutadella.
Themen: Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com