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Mallorca: Parlament will Familien bei Essstörungen schulen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Familien auf Mallorca sollen bei Essstörungen gezielt Unterstützung erhalten. Das Parlament der Balearen hat die Regionalregierung am 28. Oktober 2026 in Palma auf Mallorca aufgefordert, dafür eine spezialisierte Familienschule einzurichten. Die Gesundheitskommission nahm den Antrag der Volkspartei (PP) an; Vox und MÉS per Mallorca enthielten sich bei diesem Punkt.

Archivo - Fachada del Parlament
Europa Press

Hilfe beim Essen und bei Rückfällen

Die Familienschule soll Teil des Strategieplans für emotionales Wohlbefinden und psychische Gesundheit der Balearen werden. Das Parlament fordert ein wissenschaftlich fundiertes Schulungsprogramm für Familien, Lehrkräfte und Betreuungspersonen. Sie sollen Anzeichen eines Rückfalls oder einer Verschlechterung früh erkennen und lernen, wie sie Betroffene beim Essen begleiten. Auch der Umgang mit emotionalen Belastungen und passende Erziehungsstrategien gehören zum Antrag.

Zudem sollen Teams der psychischen Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche, Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung und Schulpsychologen enger zusammenarbeiten. Das Parlament fordert auch Unterstützung für Selbsthilfegruppen auf allen Inseln.

Zweiter Antrag fällt durch

Einen Antrag der Sozialisten (PSIB) zur ärztlichen Inspektion lehnte die Gesundheitskommission dagegen ab. Die Sozialisten wollten zwei freie Leitungsstellen bis Jahresende und vier derzeit unbesetzte Inspektorenstellen besetzen lassen. Die Inspektion sollte zudem in Manacor und Inca auf Mallorca sowie auf Menorca so häufig tätig sein, dass Patienten noch vor Jahresende eine Antwort erhalten. Gegen den Antrag stimmten die PP, Vox und der Abgeordnete aus Formentera, Llorenç Córdoba.

Themen: Gesundheit · Politik · Manacor · Inca

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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