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Auf Mallorca: Botschafter fordert mehr EU-Einheit

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Europa soll enger zusammenrücken: Dafür werben Spaniens Botschafter Rafael Dezcallar und der frühere Arbeitsminister Manuel Pimentel am Donnerstag, 8. Oktober, auf Mallorca. Bei „Diálogos para el Desarrollo“ sprechen sie auch über Chancen und Herausforderungen der balearischen Wirtschaft.

Rafael Dezcallar reclama una mayor integración europea en Mallorca ante el nuevo escenario geopolítico
Europa Press

Chinas Aufstieg verändert die Weltwirtschaft

Dezcallar verweist auf Chinas wachsenden Anteil an der Weltwirtschaft: von 1,2 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts im Jahr 1978 auf aktuell 18 Prozent. Daraus erwachse eine zunehmende Rivalität mit den USA um die globale Vorherrschaft. Die Reaktion der USA verändere die internationale Ordnung, sagt er. Er nennt unter anderem Zölle, den Welthandel, das Verhältnis zu Europa und Zweifel rund um die Nato.

Europa habe sich an ein Umfeld gewöhnt, das Sicherheit und Wohlstand begünstigte. Angesichts der Veränderungen fordert Dezcallar mehr europäische Integration.

Pimentel warnt vor Inflation und Schulden

Pimentel sieht Spanien nach mehreren Wachstumsjahren an einem „Wendepunkt“. Trotz einer bislang ordentlichen Wirtschaftsentwicklung rät er wegen Inflation und Schulden zur Vorsicht.

Für die Landwirtschaft erwartet er tiefgreifende Veränderungen der Arbeit auf dem Feld. Automatisierung, Mechanisierung und Biotechnologie hielten nach seinen Worten Einzug. Die zentrale Aufgabe sei, mit weniger Ressourcen mehr zu produzieren.

Themen: Landwirtschaft · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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