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Mallorcas EU-Abgeordnete: Sozialfonds droht zu verwässern

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Hilfen für besonders benachteiligte Menschen könnten im nächsten EU-Haushalt ihr klares Profil verlieren. Davor warnt die mallorquinische Europaabgeordnete Rosa Estaràs (PP) in einer Meldung aus Palma vom 6. November 2026. Sie fordert, den EU-Sozialfonds, offiziell Europäischer Sozialfonds (FSE), im Haushalt für 2028 bis 2034 als eigenständigen Fonds mit klaren Zielen und erkennbarer Finanzierung zu erhalten.

Estaràs (PP) exige proteger el Fondo Social Europeo porque multiplica por cuatro la inversión en inclusión
Europa Press

Estaràs befürchtet, dass der Fonds in der neuen Haushaltsstruktur der Europäischen Kommission seine besondere Ausrichtung auf soziale Förderung verliert. Sie verweist auf eine unabhängige Untersuchung zu Programmen, die der Fonds zwischen 2016 und 2023 finanziert hat. Demnach entstehen für jeden investierten Euro zwischen 2,9 und 4 Euro an wirtschaftlichem und sozialem Nutzen. Bei zuvor nicht erwerbstätigen Menschen erhöhte die Teilnahme laut der Untersuchung die Wahrscheinlichkeit, eine Arbeit zu finden, um bis zu 79 Prozent.

Estaràs will außerdem verhindern, dass die EU die Programme zu stark zentral steuert. Die Regionen sollen an ihrer Gestaltung und Umsetzung beteiligt bleiben, weil sie nach ihrer Einschätzung die Bedürfnisse der Menschen vor Ort am besten kennen.

Themen: Soziales · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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