mallorca-news

4.000-Euro-Betrug in Maó: Drei falsche Investoren festgenommen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Ein Opfer aus Maó auf Menorca verlor mehr als 4.000 Euro an die Betrugsmasche des falschen Investors. Es hatte über eine Messenger-App Kontakt zu einem Mann aufgenommen, der sich als Verwalter ausgab und ein Investment in Online-Wettanbieter anbot. Die Policía Nacional nahm drei Verdächtige in Gandía, Puerto de Santa María und Reus fest.

Un agente de la Policía Nacional trabajando ante un ordenador.
Europa Press

Die Ermittlungen begannen nach einer Anzeige im November 2025. Der Mann versprach hohe Renditen und erklärte, er werde das Konto des Opfers verwalten. Nach ersten Zahlungen forderten die mutmaßlichen Täter weitere Überweisungen. Sie begründeten dies damit, dass Gelder freigegeben oder Konten entsperrt werden müssten.

Die Polizei verfolgte den Geldfluss und identifizierte die drei Männer, die auf dem spanischen Festland leben. Dienststellen an ihren Wohnorten unterstützten die Ermittler bei den Festnahmen.

So läuft die Masche mit dem falschen Investor

Bei der Masche des falschen Investors nutzen Cyberkriminelle laut Policía Nacional Methoden des Social Engineering. Sie werben über Links auf Webseiten, soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste und versprechen, Kapital mit geringem Risiko zu vermehren.

Zunächst verlangen sie kleine Beträge und zeigen angeblich hohe Gewinne auf Plattformen oder Apps, die sie selbst kontrollieren. Später fordern sie oft höhere Summen, die Installation von Fernzugriffs-Apps, die Eröffnung weiterer Bankkonten oder fortlaufende Zahlungen für angebliche Versicherungen, Gebühren oder Entsperrungen. Das eingezahlte Geld lässt sich dann nicht zurückholen.

Die Polizei rät, bei vermeintlich sicheren oder außergewöhnlich lukrativen Geldanlagen misstrauisch zu sein, Anbieter zu prüfen und Zahlungen bei Zweifeln sofort zu stoppen.

Themen: Polizei · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com