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Mallorca: Familien filmen Schmerzzeichen bei Zerebralparese

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Familien sollen zu Hause Videos von Menschen mit Zerebralparese aufnehmen und mögliche Schmerzzeichen markieren. Die Universität der Balearen hat das Forschungsprojekt ParticiPC gestartet, wie sie am 15. Oktober in Palma auf Mallorca mitteilt. Es soll helfen, Schmerzen bei Menschen zu erkennen, die sich wegen schwerer Kommunikationsstörungen kaum mitteilen können.

Familien halten Alltagssituationen fest

Bei Menschen mit Zerebralparese, auch zerebrale Lähmung genannt, ist Schmerz für Angehörige und Fachleute oft schwer einzuschätzen. Die Familien sollen deshalb Alltagssituationen zu Hause filmen und die Aufnahmen kennzeichnen. Dafür erhalten sie Informationen zum Erkennen möglicher Schmerzen und zur Nutzung erprobter Beobachtungsskalen.

Videos sollen auch die KI verbessern

Die Aufnahmen sollen eine bereits bestehende Videodatenbank der Universität erweitern. Zugleich will das Forschungsteam PainScan-CP verbessern, ein KI-Werkzeug, das Schmerzzeichen im Gesicht erkennen soll. Dazu vergleicht es die Einschätzungen von Familien, Fachleuten und KI anhand derselben Videos.

An dem Projekt arbeiten Aspace Baleares und weitere Aspace-Organisationen in Spanien mit. Es läuft von 2026 bis 2027; mehr als hundert Familien sollen teilnehmen. Die Ergebnisse will das Team mit ihnen, den beteiligten Organisationen und der Wissenschaft teilen.

Themen: Gesundheit

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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