mallorca-news

Balearen: 37,5 Prozent sparen bei ihren Kindern

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf den Balearen haben 37,5 Prozent der Familien mit Kindern bis 18 Jahren im vergangenen Jahr bei Ausgaben für ihren Nachwuchs gespart. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Finanzdienstleisters Cofidis. Gleichzeitig sagen 77,3 Prozent der Haushalte mit Kindern, dass die Kosten für ihre Erziehung im vergangenen Jahr gestiegen sind.

Un hombre jugando con sus hijos.
Europa Press

Am häufigsten trifft es Freizeit: 69,7 Prozent der Familien, die bei Kindern sparen, kürzen dort ihr Budget. Es folgen außerschulische Aktivitäten mit 60,6 Prozent sowie Kleidung und Schuhe mit 54,5 Prozent. Bei Schulmaterial oder Transport sparen dagegen nur 9,1 Prozent.

Ferienlager und private Medizin werden zur Hürde

Viele Familien auf den Balearen nutzen Angebote rund um die Kindererziehung. 83 Prozent greifen auf außerschulische Aktivitäten zurück, 79,5 Prozent auf private medizinische Versorgung und 70,5 Prozent auf Ferienlager oder Urlaube.

Doch der Zugang wird für einen Teil der Haushalte schwieriger. Die größten Hürden nennen Familien bei Ferienlagern und Urlauben mit 50 Prozent. Bei privater medizinischer Versorgung berichten 37,1 Prozent von Problemen, bei außerschulischen Aktivitäten sind es 35,6 Prozent.

Geldsorgen beeinflussen auch die Familienplanung

Die wirtschaftliche Belastung reicht laut Cofidis bis in Entscheidungen über weitere Kinder. 34 Prozent der Haushalte haben den Kinderwunsch aus finanziellen Gründen verschoben oder verworfen. 57,3 Prozent wollen keine weiteren Kinder bekommen.

Als besonders wichtige Hilfen nennen Haushalte einen leichteren Zugang zu bezahlbarem Wohnraum mit 23,6 Prozent, direkte finanzielle Unterstützung pro Kind mit 22,3 Prozent und bessere Mutter- oder Vaterschaftszeiten mit 20,4 Prozent.

Themen: Gesundheit · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com