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Mallorca: 180-Tage-Limit für Boote der Kleinfischerei

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In den Buchten von Pollença und Alcúdia auf Mallorca begrenzt ein neuer Plan die Fangtage für Boote der handwerklichen Fischerei und des Schalentierfangs auf höchstens 180 im Jahr. Die Balearenregierung hat den Plan am 2. Oktober 2026 beschlossen. Er gilt für die inneren Gewässer beider Buchten zwischen dem Kap Formentor und dem Kap Freu.

Archivo - Llampuga
Europa Press

Die Regierung will damit die Fischerei, ihre Arbeitsplätze und die Zahl der Boote erhalten. Zugleich soll der Fangaufwand sinken. Der Plan geht auf einen Vorschlag der Fischereigenossenschaften von Pollença, Alcúdia und Cala Rajada aus dem Jahr 2024 zurück.

Höchstens 80 Boote im Fanggebiet

Das 180-Tage-Limit gilt für Boote mit Heimathafen bei den betroffenen Fischereigenossenschaften. Insgesamt dürfen höchstens 80 Boote eine Fangerlaubnis für das Gebiet erhalten. Für die handwerkliche Fischerei und den Schalentierfang zusammen setzt der Plan zudem eine Grenze von 7.000 Fangtagen pro Jahr.

Von Februar bis August dürfen diese Boote höchstens sechs Tage pro Woche fischen. Von September bis Januar sind es höchstens vier Tage; außerdem müssen sie jede Woche mindestens 41 Stunden am Stück pausieren. Für den Oktopus gilt eine Schonzeit von 105 Tagen.

Eigene Fangpause für Schleppnetzboote

Schleppnetzboote dürfen vom 1. April bis zum 31. August nicht in dem Gebiet fischen. In der übrigen Zeit gilt für sie ein Limit von drei Fangtagen pro Woche und Boot. Eine gemeinsame Kommission aus Verwaltung, Fischerei, Wissenschaft und Naturschutz soll den Plan begleiten. Er gilt zunächst für sechs Jahre und kann danach jeweils um zwei Jahre verlängert werden.

Themen: Natur & Tiere · Umwelt · Politik · Wirtschaft · Pollença · Alcúdia · Palma · Capdepera

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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