79,3 Prozent: Ferienwohnungen treiben Mieten hoch
In Spanien sehen 79,3 Prozent der Befragten Ferienwohnungen als Treiber höherer Mieten und als Hindernis bei der Suche nach regulärem Wohnraum. Das geht aus einer im Sommer durchgeführten Studie des Centro de Investigaciones Sociológicas hervor, für die 6.029 Menschen befragt wurden. Die Meldung kam am 9. September 2026 aus Madrid.
Weitere 76,7 Prozent der Befragten sagen, touristische Wohnungen führten häufig zu Konflikten zwischen Urlaubern und Anwohnern. Die Studie trägt den Titel „Tourismus und Gastronomie“.
Klimawandel beschäftigt Urlauber
Auch beim Blick auf den Tourismus fällt das Stimmungsbild deutlich aus: 82,5 Prozent erwarten negative Folgen des Klimawandels für den Tourismus in Spanien. Nur 10,5 Prozent rechnen mit positiven Auswirkungen.
79,2 Prozent sind sehr oder ziemlich überzeugt, dass steigende Temperaturen im Sommer weniger Urlauber an die Mittelmeerküste bringen könnten. Gleichzeitig glauben 90,9 Prozent, dass Nordspanien in den Sommermonaten mehr touristische Nachfrage erleben könnte.
80,6 Prozent rechnen damit, dass der Klimawandel den Tourismussektor in Spanien in den kommenden zehn Jahren beeinflusst. Für 66,4 Prozent der Befragten werden die Folgen negativ sein.
Hotel bleibt die erste Wahl
46,9 Prozent nutzen im Urlaub ein Hotel oder Aparthotel. Ferienwohnungen oder touristische Apartments folgen mit 14 Prozent erst an dritter Stelle, hinter Unterkünften bei Familie und Freunden mit 12,6 Prozent.
Beim Reiseziel bevorzugen 38,2 Prozent einen Küstenort oder einen Ort nahe der Küste. 25,8 Prozent wählen eine Stadt an oder nahe der Küste, während 21,4 Prozent ein Dorf auf dem Land oder in den Bergen vorziehen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com