Ibiza: Ministerin drängt auf Regeln für Ferienwohnungen
Mehr als 530 Wohnungen sollen in Ca n’Escandell auf Ibiza entstehen. Gleichzeitig drängt Wohnungsministerin Isabel Rodríguez auf Regeln für Ferienwohnungen und Käufe durch ausländische Investoren. Am 17. September warnte sie auf der Insel vor einer besonders schweren Wohnungskrise.
Rodríguez sagte, Bauen allein reiche nicht aus. Der Staat könne zwar Millionen in öffentlichen Wohnraum investieren. Wenn große Fonds aber „die ganze Insel kaufen“, bleibe der Markt nach ihren Worten ungleich.
Mehr als 530 Wohnungen in drei Grundstücken geplant
Das Ministerium will für das Grundstück 10 in Ca n’Escandell eine Kooperationsvereinbarung abschließen. Damit sollen die Arbeiten vorankommen, damit die mehr als 530 vorgesehenen Wohnungen auf drei Grundstücken möglichst bald verfügbar sind.
Die Erschließungsarbeiten sind laut Rodríguez noch nicht abgeschlossen. Zwei Bauprojekte liegen aber bereits zur Ausführung bereit, sobald die kommunalen Genehmigungen eintreffen.
Staat verspricht Unterstützung für öffentlichen Wohnraum
Die Ministerin verwies auf die Zusammenarbeit der Behörden bei dem Projekt, das bereits eine lange Geschichte habe. Nun müsse die Schlussphase der Arbeiten im Mittelpunkt stehen.
Die Regierung werde die zuständigen Verwaltungen beim Aufbau eines öffentlichen Wohnungsbestands mit Geld und Einsatz unterstützen, sagte Rodríguez. Ca n’Escandell stehe nach ihren Worten für ein Stadtmodell, das Wohnen und Zusammenleben Vorrang gibt.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com