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Menorcas Feuchtgebiete: Film zeigt Arbeit von früher

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Wasser aus Bächen und Brunnen nutzten Familien auf Menorca einst für sich und ihr Vieh. Wie sie in den Feuchtgebieten der Insel arbeiteten, zeigt ein neuer Dokumentarfilm. Die Agentur Menorca Reserva de Biosfera stellt ihn am kommenden Dienstag im Auditorium von Ferreries auf Menorca vor.

16 Gespräche über das Leben am Wasser

Der Film entstand aus einer einjährigen Recherche. Dafür sprachen der Journalist Pere Gibert und der Botaniker Pere Fraga mit 16 Menschen, die in den Feuchtgebieten gearbeitet haben oder eng mit ihnen verbunden waren. Elf Gespräche zeichneten sie auf Video auf, fünf als Tonaufnahme. Der Film zeigt eine Auswahl der Erinnerungen.

Menorca hat laut dem Wasserwirtschaftsplan der Balearen 43 Feuchtgebiete. Zusammen nehmen sie heute etwas mehr als 1.000 Hektar ein. Für viele Familien waren diese Flächen nicht nur Naturraum, sondern auch Arbeitsort. Landwirtschaft und Viehhaltung prägten den Umgang mit dem Wasser.

Warum das Wissen erhalten bleiben soll

Nach der Vorführung sprechen die Forscher und einige der Menschen aus dem Film über ihre Erfahrungen. Die Inselverwaltung will so überlieferte Kenntnisse bewahren und zugänglich machen. Sie verweist auch auf veränderte Niederschläge und Temperaturen durch den Klimawandel, die den Feuchtgebieten zusetzen. Die gesammelten Erinnerungen könnten helfen, diese Gebiete besser zu verstehen und traditionelle Praktiken zu untersuchen.

Themen: Kultur · Umwelt

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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