Balearen: Fonds halten laut PSIB rund 20.000 Wohnungen
Auf den Balearen ist die durchschnittliche Miete laut PSIB zwischen 2023 und 2025 von 959 auf 1.390 Euro gestiegen. Am Donnerstag, 1. Oktober, fordert die sozialistische Partei deshalb weitere Maßnahmen gegen Immobilienfonds. Zugleich unterstützt sie zwei Wohnungsdekrete der spanischen Regierung, über die der Kongress am Freitag abstimmt.
Der sozialistische Abgeordnete Carles Bona schätzt, dass Fonds auf den Balearen rund 20.000 Wohnungen halten. Das seien zehnmal so viele wie im öffentlichen Wohnungsbestand. Bona will verhindern, dass die Fonds weiter mit Wohnungen spekulieren.
Für kommenden Dienstag kündigt der PSIB einen Gesetzentwurf im balearischen Parlament an. Er soll Gemeinden ermöglichen, sich als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt einzustufen, um gegen steigende Mieten vorzugehen. Bona kritisiert, dass die Regionalregierung unter Marga Prohens diese Möglichkeit aus dem staatlichen Wohnungsgesetz bisher nicht nutzt. Seiner Ansicht nach hätte sie damit viele Zwangsräumungen verhindern können.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com