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PSIB: 4.000 FP-Schüler auf Mallorca ohne Mentalhilfe

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als 4.000 Schüler der Berufsausbildung auf Mallorca sollen ohne emotionalen und psychologischen Beistand ins neue Schuljahr starten. Der PSIB macht dafür einen „Verwaltungsfehler“ verantwortlich und fordert am Dienstag die sofortige Rückkehr des Programms Flip-Up. Das Angebot richtete sich an junge Menschen in der Formación Profesional, der spanischen Berufsausbildung.

El conseller socialista en el Consell de Mallorca Joan Méndez.
Europa Press

Der sozialistische Inselratspolitiker Joan Méndez nennt die Lage untragbar. Er verlangt vom Jugendressort des Consell de Mallorca und von der Balearenregierung Erklärungen dafür, was bei der Verwaltung des zuvor als vorrangig angekündigten Programms schiefgelaufen sei.

Mehr als 400 Workshops im ersten Jahr

Nach Angaben des PSIB hatte Flip-Up im ersten Jahr mehr als 400 Workshops für 4.000 Schüler an 30 Bildungseinrichtungen auf Mallorca angeboten. 213 junge Menschen hätten dabei um emotionale Hilfe gebeten.

Der Inselrat hatte das Programm laut PSIB für das Schuljahr 2026-2027 mit gesicherter Fortsetzung vorgestellt. Zudem seien mehr als 131.000 Euro für die Fortführung angekündigt worden. Eine praktische Anleitung für Lehrkräfte und Familien sei ebenfalls in Arbeit gewesen.

PSIB verlangt öffentliche Erklärung

Méndez wirft der PP- und Vox-Regierung im Consell de Mallorca einen Widerspruch zwischen Ankündigung und Umsetzung vor. Der sozialistische Politiker fordert, Flip-Up unverzüglich wieder einzusetzen und öffentlich offenzulegen, was passiert ist.

Der Inselratsherr für Präsidentschaft, Antoni Fuster, hatte das Programm nach Darstellung des PSIB als wichtiges Mittel bezeichnet, um Gefühle zu erkennen sowie Stress und Angst zu bewältigen. Nun fordert die Opposition Verantwortung für den Ausfall des Angebots.

Themen: Bildung · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com