Garde warnt: Hürden für Doktoranden aus Nicht-EU-Ländern
Für Doktoranden aus Nicht-EU-Ländern könnte der Verwaltungsweg in Spanien komplizierter werden. Darüber äußerte Julián Garde, Präsident der spanischen Rektorenkonferenz CRUE, am 22. Oktober 2026 bei einer Ministerkonferenz in Alicante seine Sorge. Anlass ist eine Änderung der spanischen Ausländerregeln, die für diese Doktoranden gilt.
„Es ist nicht schlüssig, das Verwaltungsverfahren zu erschweren, wenn wir die Mobilität fördern wollen“, sagte Garde. Er forderte gemeinsame Instrumente, die den Austausch zwischen iberoamerikanischen Universitäten erleichtern. Auch Studienleistungen sollten besser anerkannt werden.
Die Konferenz befasst sich unter anderem mit einer Charta für Forschende und einem Kooperationsprogramm für die Ausbildung von Doktoranden und Postdoktoranden. Garde verlangte zudem institutionelle und finanzielle Zusagen, damit solche Programme fortgesetzt werden können.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com