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Eivissa: Gebete an Tatorten von 20 ermordeten Priestern

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Am Freitag erklingen auf Eivissa und Formentera Totengebete an den Orten, an denen 20 Priester ermordet wurden. Die Diözese der Pityusen gedenkt der Männer am Vortag ihrer Seligsprechung. Das erste Gebet beginnt um 10.00 Uhr im Parador von Dalt Vila auf Eivissa, dem ehemaligen Militärschloss. Dort wurden am 13. September 1936 insgesamt 17 Priester getötet.

Anschließend betet Bischof Vicent Ribas in Sa Carrossa auf Eivissa für Antonio Roig Guasch. Den Priester der Pfarrei San Francisco Javier erschossen die Täter dort. Danach reist Ribas nach Formentera: In La Savina wurde Juan Torres Torres am 7. August 1936 getötet und ins Meer geworfen. Er war 24 Jahre alt und erst 44 Tage zuvor zum Priester geweiht worden.

Um 19.00 Uhr folgt ein Gebet auf dem Kirchplatz von Sant Carles auf Eivissa. Dort wurden am 8. August 1936 der Priester Antonio Tur Costa und sein Vater Antonio Tur erschossen. Um 20.30 Uhr betet die Diözese in der Pfarrkirche von Santa Eulària auf Eivissa die Vesper und führt erneut den „Himne dels Beats“ auf. Bei jedem Totengebet, einem Responso, erklingt zudem das traditionelle Lied „Amunt germans“.

Themen: Kultur

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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