Balearen: 225 S'Estel-Kräfte erhalten Gefahrenzulage
Für 225 Beschäftigte der Stiftung S'Estel auf den Balearen steht im September erstmals eine Gefahrenzulage auf der Gehaltsabrechnung. Dazu kommen Nachzahlungen ab dem 1. Januar 2025. Das teilte das balearische Ressort für Familie, Soziales und Pflege am Montag, 28. September, in Palma mit.
Die Stiftung betreut Minderjährige, für die gerichtliche Maßnahmen gelten. Die Zulage soll körperliche Risiken, die Intensität der Betreuung und die emotionale Belastung der Beschäftigten ausgleichen. Ihre Höhe richtet sich nach den Aufgaben und den Risiken der jeweiligen Stelle.
Wer regelmäßig und direkt mit den Minderjährigen arbeitet, kann 2026 bis zu 368,45 Euro im Monat erhalten. Den vollen Betrag bekommen unter anderem Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Psychologen und Beschäftigte in der therapeutischen Betreuung. Für andere Stellen fällt die Zulage entsprechend niedriger aus. Sozialministerin Sandra Fernández bezeichnete die Zahlung als Erfüllung einer Zusage an die Belegschaft.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com