Palma: PP nennt Sozialisten im Wohnungsstreit „Geierfonds“
Im Wohnungsstreit fliegen im Parlament in Palma auf Mallorca harte Worte: PP-Sprecher Sebastià Sagreras nennt den PSIB am 21. Oktober „Geierfonds“. Er behauptet, die Sozialisten hätten solche Akteure in ihren Reihen. Die Attacke fällt in der zweiten Sitzung der Generaldebatte über die Politik der Balearen.
Streit um Wohnungen und Regierungspolitik
Sagreras wirft dem PSIB vor, Maßnahmen zu fordern, die die Partei in ihrer Regierungszeit nicht umgesetzt habe. Die schlechte Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt der vergangenen acht Jahre lasse sich nicht in dreieinhalb Jahren umkehren, sagt er. Die Probleme beim Zugang zu Wohnungen und im Tourismus seien ein Erbe aus dem Jahr 2023.
Der PP-Sprecher verteidigt zugleich Balearenpräsidentin Marga Prohens. Die Arbeit ihrer Regierung werde in manchen Fällen erst später sichtbar, sagt er. Auch Spaniens Zentralregierung greift er an, unter anderem wegen ihrer Wohnungs- und Finanzierungspolitik.
Formentera will Berechnung nach Inseln
In derselben Debatte fordert der Abgeordnete Llorenç Córdoba aus Formentera eine andere Berechnung bei der Aufnahme minderjähriger Migranten. Die reguläre Aufnahmekapazität und eine Migrations-Notlage sollen für jeden Inselrat getrennt berechnet werden.
Bisher dient laut Córdoba die Gesamtheit der Balearen als Grundlage, obwohl die Inselräte für die Betreuung der Minderjährigen zuständig sind. Er fordert die Balearenregierung auf, seinen Vorschlag an Spaniens Zentralregierung weiterzugeben.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com