Spanien: Generalstreik gegen teure Mieten am 11. November
Am 11. November soll in Spanien ein Generalstreik für bezahlbares Wohnen stattfinden. Gewerkschaften wie CCOO, UGT, CGT und CNT meldeten den Streik am Montag, 19. Oktober, beim spanischen Ministerium für Arbeit und Sozialwirtschaft in Madrid an. Die Organisatoren rufen nicht nur Beschäftigte, sondern auch die breite Öffentlichkeit zur Teilnahme auf.
Wohnen und Löhne im Mittelpunkt
Die Gewerkschaften kritisieren steigende Wohnkosten und deren Belastung für Beschäftigte. Sie fordern Maßnahmen gegen Immobilienspekulation und Zwangsräumungen sowie höhere Löhne. Der Streik soll zudem auf Probleme bei Renten und öffentlichen Diensten aufmerksam machen.
Die Forderungen gehen auf Proteste nach der Zwangsräumung von Maricarmen Abascal in Madrid zurück. Abascal starb zwei Wochen nach der Räumung. Danach campierten Menschen auf Plätzen in mehreren spanischen Städten, besonders an der Puerta del Sol in Madrid.
Webseite soll Proteste organisieren
Für die Vorbereitung hat die Konföderation der Mietergewerkschaften die Webseite huelgaporlavivienda.org gestartet. Dort finden Interessierte Informationen zu Treffen, Versammlungen, Infostreikposten und Arbeitsgruppen in verschiedenen Regionen. Eine Anmeldung zu den Aktionen ist ebenfalls möglich.
Die Organisatoren wollen die Mobilisierung über den 11. November hinaus fortsetzen.
Themen: Streiks · Wohnen & Immobilien
Quelle: Europa Press / Mallorca.com