50,2 Millionen Euro: Gesundheitsrat berät Verteilung
Knochenmarkspenden, die Fortbildung von Fachkräften und sichere Transplantationen: Für solche Gesundheitsprogramme stehen 50,2 Millionen Euro zur Verteilung im Raum. Am Freitag, 23. Oktober, berät der Interterritoriale Rat des spanischen Nationalen Gesundheitssystems darüber, wie die Mittel auf die autonomen Gemeinschaften verteilt werden sollen. Auf der Tagesordnung stehen auch Gelder für seltene und neurodegenerative Krankheiten, darunter die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ELA).
Geld für Krankheiten und Plasmaspenden
Für Strategien gegen seltene und neurodegenerative Krankheiten sieht ein Verteilungsvorschlag 2.818.070 Euro vor. Weitere zwei Millionen Euro sollen helfen, die Versorgung mit menschlichem Plasma im Gesundheitssystem zu verbessern. Über fünf Millionen Euro für Überwachungssysteme und die Ausstattung von Plasmaspende-Einheiten will der Rat ebenfalls beraten.
Hinzu kommen Vorschläge über drei Millionen Euro für Gesundheitsschutz und Prävention sowie sieben Millionen Euro für die Überwachung unter anderem von Krebs, seltenen Krankheiten und psychischer Gesundheit. Die Beträge sind Vorschläge auf der Tagesordnung, keine bereits beschlossene Verteilung.
Auch Wartelisten stehen auf der Tagesordnung
Der Rat befasst sich zudem mit gemeinsamen Kriterien für Informationen über Wartelisten im spanischen Gesundheitssystem. Er prüft Empfehlungen für den Wechsel chronisch kranker Patienten von der Kinder- in die Erwachsenenversorgung und Kriterien für die Zuweisung zur Protonentherapie.
Zur Entscheidung steht außerdem der Beitritt zur Erklärung von Menorca. Sie betrifft das emotionale Wohlbefinden und den Schutz der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Migrationserfahrung.
Themen: Gesundheit · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com