70.000 im Rücken: Umweltgruppen fordern Kurswechsel
Mehr als 70.000 Menschen gingen am 26. Juli in Palma gegen die Touristifizierung auf die Straße. Am 22. September wollen die Umweltgruppen GOB und Terraferida Präsidentin Marga Prohens den dort ausgedrückten Forderungskatalog überbringen. Sie verlangen konkrete Maßnahmen gegen Überlastung, Touristifizierung und den Verlust an Lebensqualität auf Mallorca.
Die Verbände werfen der Regierung vor, sich auf fehlende Zuständigkeiten zu berufen und wegzusehen. Nach ihrer Darstellung liegen die geforderten Schritte jedoch in der Verantwortung der Institutionen der Balearen.
Weniger Ferienvermietung, Schutz für Wohnraum
GOB und Terraferida fordern, das Angebot an touristischen Vermietungen schrittweise zu verringern. Dadurch soll Wohnraum wieder für Wohnzwecke zu erschwinglichen Preisen verfügbar werden.
Zugleich verlangen die Gruppen, die Bebauung von ländlichem Boden zu stoppen. Auch die Politik zur Lockerung des Gebietsschutzes soll nach ihrer Forderung enden.
Straßenbau stoppen und Wasser sichern
Die Umweltgruppen wollen neue Bauprojekte aus dem Straßenplan anhalten. Stattdessen fordern sie ein deutlich nachhaltigeres Mobilitätsmodell.
Weitere Punkte sind die Wassersicherheit angesichts begrenzter Ressourcen auf der Insel sowie Klimasicherheit. Dafür verlangen GOB und Terraferida eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel und zu dessen Eindämmung.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com