Menorca plant Gründerzentrum für mindestens sechs Firmen
Im Industriegebiet Llinàritx in Es Mercadal auf Menorca sollen mindestens sechs Industriefirmen Platz für Büros und Werkstätten finden. Die Balearen-Regierung stufte das geplante Gründerzentrum am Freitag, 2. Oktober, als Projekt von besonderem strategischem Interesse ein. Die regionale Entwicklungsagentur der Balearen soll es vorantreiben und betreiben.
Eigene Räume und Hilfe beim Start
Das Zentrum richtet sich vor allem an Selbstständige und neue kleine Industriefirmen auf Menorca. Ausgewählte Unternehmen sollen jeweils einen eigenen Arbeitsbereich mit Verwaltungszone und Werkstatt erhalten. Dazu kommt Unterstützung bei der Umsetzung ihres Geschäftsplans, in der Regel für höchstens drei Jahre.
Geplant sind außerdem gemeinsame Räume für Schulungen und Präsentationen sowie Empfang, Büros, Sanitäranlagen und Lagerflächen im Freien. Eine vergleichbare öffentliche Einrichtung für Industrieprojekte gibt es auf Menorca laut Regierung bislang nicht.
Regierung will junge Betriebe stärken
Das Gründerzentrum soll Produktionsflächen, gemeinsame Dienste und Beratung an einem Ort bündeln. Damit will die Regierung das Risiko für junge Betriebe in ihrer Anfangsphase senken und ihnen beim Wachsen helfen.
Unterstützung ist unter anderem bei Prototypen, Tests, Energieeffizienz und Digitalisierung vorgesehen. Die Regierung will so auch das Industriegebiet Llinàritx und die Wirtschaft in Es Mercadal stärken. Einen Termin für die Eröffnung nennt sie nicht.
Themen: Politik · Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com