Haie als Beifang: Mallorcas Fischer beraten über Schutz
Haie sollen seltener als Beifang im Schleppnetz landen: Über eine mögliche Gegenmaßnahme sprechen Fischer, Forschende und Meeresschützer an diesem Donnerstag in Can Tàpera in Palma auf Mallorca. Bei den dritten Tagen zur Erhaltung der Meeresvielfalt auf den Balearen geht es auch um den nachhaltigen Fang von Rochen und Goldmakrelen. Die Stiftung Marilles und die Fundació Sa Nostra organisieren das Treffen.
Schutz für Haie und Rochen
Domingo Bonnín, Präsident des Verbands der balearischen Fischerzünfte, will ein Verfahren vorstellen, das versehentliche Haifänge beim Schleppnetzfischen vermeiden soll. Die Stiftung Marilles präsentiert zudem eine Anleitung zum Umgang mit versehentlich gefangenen Haien und Rochen. Sie soll deren Überlebenschancen nach der Freilassung verbessern.
Der Forscher Xisco Ordines hat bei dem Treffen über Fang und Erhaltung der Rochen auf den Balearen gesprochen. Die Meeresökologin Maria de Mar Gil zeigte mögliche Wege auf, die Folgen der Fischerei mit Trammelnetzen zu verringern.
Fischfang und Forschung im Blick
Gori Mayol von der Fischerzunft im Hafen von Sóller auf Mallorca nannte den Fang der Goldmakrele, auf Mallorca „llampuga“ genannt, als Beispiel für gute Bewirtschaftung. Sie könne nach seinen Angaben den Gewinn steigern und zugleich die Arbeitsstunden senken. Forschende stellten außerdem Projekte zur Erholung von Algenbeständen im Kanal von Menorca und zur Überwachung der Fischerei vor.
Zum Abschluss wollen die Teilnehmer diskutieren. In den kommenden Monaten soll ein Dokument mit Ergebnissen und Vorschlägen an die zuständigen Behörden gehen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com