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Ibiza: Santa Eulària plant 69,5 Millionen Euro für 2027

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Neue Tennisplätze, eine Bibliothek und erneuerte Umkleiden stehen in Santa Eulària auf Ibiza auf dem Plan. Die Gemeinde stellte am 26. Oktober 2026 ihren Haushaltsentwurf für 2027 vor: 69,5 Millionen Euro, sieben Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Für Investitionen im kommenden Jahr sind 6,8 Millionen Euro vorgesehen.

Umkleiden, Bibliothek und Wege

Die Gemeinde will die bestehenden Umkleiden am Sportgelände von Santa Eulària für 200.000 Euro renovieren. Neue Tennisplätze sind mit einem Gesamtbudget von 900.000 Euro geplant. Zudem soll der Bau eines 50 Meter langen olympischen Schwimmbeckens beginnen. Für eine neue Gemeindebibliothek mit 700 Quadratmetern Fläche veranschlagt die Planung insgesamt 1,3 Millionen Euro.

In Jesús soll das Zentrum dauerhaft zur Fußgängerzone werden. Dafür nennt die Gemeinde ein Gesamtbudget von 1,8 Millionen Euro. Die Verbesserung des Wegs ses Pitreres-sa Llavanera ist mit 2,5 Millionen Euro angesetzt. In Santa Eulària steht außerdem die letzte Phase der Erweiterung des Radwegs bis es Canar an; das Gesamtbudget beträgt 3,4 Millionen Euro. Auch die Wasser- und Abwassernetze in Can Guasch und der Siedlung La Joya sollen Investitionen erhalten. Die genannten Projektbudgets sind Teil einer mehrjährigen Planung und nicht mit den für 2027 vorgesehenen 6,8 Millionen Euro gleichzusetzen.

Mehr Geld für Personal und laufende Ausgaben

Für laufende Ausgaben für Güter und Dienstleistungen sieht der Entwurf 35,3 Millionen Euro vor, 13,7 Prozent mehr als 2026. Die Personalausgaben steigen um 15,9 Prozent auf 21,1 Millionen Euro. Geplant sind unter anderem Stellen für einen Ökonomen und einen IT-Fachmann. Die Weiterentwicklung der beruflichen Laufbahn des Gemeindepersonals und eine höhere Wohnsitzzulage bedeuten laut Gemeinde zusätzliche Ausgaben von rund drei Millionen Euro.

Bei den Einnahmen rechnet die Gemeinde wegen der erwarteten Bautätigkeit mit mehr Geld aus indirekten Steuern. Bestimmte Gebühren und öffentliche Preise sollen angepasst werden. Der Satz der Grundsteuer für städtische Immobilien bleibt bei 0,40 Prozent; für ländliche Immobilien soll er von 0,45 auf 0,40 Prozent sinken.

Themen: Politik · Gemeinde & Stadtleben

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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