Über 291.000 Euro: Hausverwalter auf Mallorca vor Gericht
Mehr als 291.000 Euro soll ein Hausverwalter aus den Kassen dreier Eigentümergemeinschaften in Palma und Calvià auf Mallorca abgezweigt haben. Am Mittwoch, 30. September 2026, steht der 59-Jährige deshalb um 10 Uhr vor der Zweiten Kammer des Provinzgerichts in Palma. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Veruntreuung vor.
Geld aus drei Gemeinschaften
Laut Anklage hob der Mann Bargeld ab, überwies Geld auf sein Privatkonto und stellte Bankpapiere aus, die er anschließend einlöste. Am stärksten betroffen ist eine Gemeinschaft in Portals Nous auf Mallorca. Er verwaltete sie von 2005 bis 2021 und soll sich dort 226.240 Euro angeeignet haben.
Bei einer Gemeinschaft in Palma soll er zwischen 2019 und 2021 mehr als 20.000 Euro abgezweigt haben. Rund 9.000 Euro zahlte er zurück. Eine weitere Gemeinschaft in Cas Català auf Mallorca fordert knapp 45.000 Euro. Dort war er von 2021 bis 2022 Verwalter; 500 Euro gab er zurück.
Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre Haft
Die Staatsanwaltschaft verlangt zudem eine Geldstrafe von 4.800 Euro. Für die Dauer der Haftstrafe soll der Mann nicht als Hausverwalter arbeiten dürfen. Bei ihrer Forderung berücksichtigt die Staatsanwaltschaft die teilweise Rückzahlung und eine psychische Beeinträchtigung als mildernde Umstände.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com