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Ibiza will Licht nach oben stoppen: Neue Regeln für Lampen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Lampen auf Ibiza sollen künftig nicht mehr in den Himmel oder auf Flächen strahlen, die kein Licht brauchen. Der Inselrat stellte die geplante Verordnung am 14. Oktober vor. Noch im Oktober soll das Plenum endgültig darüber entscheiden. Die Regeln betreffen Außenbeleuchtung an öffentlichen und privaten Gebäuden. Sie legen auch fest, wie viel Licht die Anlagen abgeben dürfen und wie hoch der Anteil an blauem Licht sein darf.

Archivo - Imagen de farolas.
Europa Press

Unterschiedliche Regeln je nach Gebiet

Für Ibiza, die Küste und die angrenzenden kleineren Inseln sieht die Verordnung vier Schutzzonen vor. Besonders strenge Vorgaben gelten für Naturschutzgebiete und Orte von astronomischem Interesse. Dazu zählen unter anderem die Umgebung des Observatoriums von Cala d’Hort und der Naturpark ses Salines.

Andere Regeln sind für ländliche Gebiete, bebaute Orte sowie städtische Bereiche mit viel Handel, Freizeitbetrieb oder nächtlichem Verkehr vorgesehen. Laut Inselrat geht es nicht darum, Beleuchtung pauschal zu verringern, sondern unnötiges Licht zu vermeiden.

Bis zu acht Jahre für die Umstellung

Nach Inkrafttreten hätten Betreiber höchstens vier Jahre Zeit, ihre Anlagen anzupassen. Für bestimmte öffentliche Anlagen könnten es bis zu acht Jahre sein. Die Ein- und Ausschaltzeiten bestehender Einrichtungen sollen bereits innerhalb von höchstens drei Monaten angepasst werden. Die Gemeinden müssen zudem Pläne für die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung erstellen.

Der Entwurf entstand über mehrere Jahre. Während der öffentlichen Auslegung gingen 38 Einwendungen ein. Nach Schätzungen könnten angepasste Außenbeleuchtungen je nach Anlage und Maßnahmen 50 bis 60 Prozent Energie einsparen.

Themen: Umwelt · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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