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Mallorca: 1.472 illegale Ferienanzeigen verschwinden

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Mallorca verschwinden von Januar bis September 2026 insgesamt 1.472 illegale Ferienanzeigen von Buchungsplattformen. Das teilt der Inselrat von Mallorca am 4. November auf der Reisemesse World Travel Market mit. Nach seinen Angaben stehen hinter den entfernten Anzeigen fast 7.900 illegal angebotene Plätze.

Archivo - Turistas con maletas caminan por el centro de Palma.
Europa Press

Auf welchen Plattformen die Anzeigen verschwanden

Airbnb entfernte 658 Anzeigen, Vrbo 593, Booking 204 und Rentalia 17. Der Inselrat zählt eine Anzeige nur einmal – auch wenn sie zwischenzeitlich verschwindet und wieder auftaucht. Bei den Plätzen zählt die beauftragte Kontrollfirma die in den Anzeigen angegebene Kapazität der Unterkünfte, nicht pauschal eine bestimmte Zahl pro Anzeige.

69 Anordnungen zum sofortigen Stopp

Von Januar bis Oktober 2026 leitete der Inselrat 198 Bußgeldverfahren ein. Die damit verbundenen Bußgelder erreichen nach seinen Angaben 5,9 Millionen Euro. Hinzu kommen 76 Verfahren zur Feststellung einer illegalen Tätigkeit, die seit Januar begonnen wurden. In 69 Fällen endeten sie mit der Anordnung, die Tätigkeit sofort einzustellen. Zusammen ergeben die beiden Verfahrensarten die vom Inselrat genannten 274 Fälle für 2026.

Der Inselrat will damit illegale Angebote vom Markt nehmen. Tourismusdezernent Guillem Ginard begründet das Vorgehen auch mit dem Schutz der Anwohner und fairen Bedingungen für Anbieter, die sich an die Regeln halten.

Themen: Tourismus

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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