Balearen und Kanaren: Immobilien 15,2 Prozent teurer
Auf den Balearen und Kanaren kosten neue und gebrauchte Immobilien deutlich mehr als vor einem Jahr. Im September lagen die Preise laut einer Untersuchung von Tinsa um 15,2 Prozent über dem Vorjahresmonat. Gegenüber August stiegen sie in der von Tinsa untersuchten Inselgruppe um 2,2 Prozent. Eine eigene Zahl für Mallorca nennt die Mitteilung nicht.
In Spanien steigen die Preise langsamer
Spanienweit verteuerten sich neue und gebrauchte Immobilien von August auf September um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt das Plus 14,2 Prozent. Der Preisanstieg bleibt damit hoch, schwächt sich aber ab: Im Juni hatte die Jahresrate noch bei 15,6 Prozent gelegen.
Für das dritte Quartal 2026 errechnet Tinsa einen Anstieg von 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das sind zwei Zehntelpunkte mehr als zunächst gemeldet.
Hohe Preise belasten die Kaufkraft
Tinsa-Forschungsleiterin Cristina Arias sagt, die Immobilienpreise stiegen weiterhin stärker als die Inflation. Zugleich verliere die Kaufkraft der Löhne durch die anziehende Inflation. Höhere Belastungen beim Kauf und eingeschränkte Kreditmöglichkeiten bremsten die Immobilienverkäufe, so Arias. Ihre Zahl liege aber weiter über dem historischen Durchschnitt.
Themen: Wohnen & Immobilien
Quelle: Europa Press / Mallorca.com