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Balearen und Kanaren: Immobilien 13,2 Prozent teurer

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Neue und gebrauchte Immobilien kosten auf den Balearen und Kanaren im Oktober 13,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das geht aus Zahlen hervor, die das Immobilienbewertungsunternehmen Tinsa am Freitag, 6. November 2026, veröffentlicht hat. Gegenüber dem Vormonat steigen die Preise auf den Inseln um 0,3 Prozent. Der Wert gilt für die Balearen und Kanaren zusammen, nicht für Mallorca allein.

Archivo - VIVIENDAS, CASAS, PISO, HIPOTECA
Europa Press

Spanienweit steigen die Preise noch stärker

In ganz Spanien liegen die Immobilienpreise im Oktober 13,7 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Das ist ein halber Prozentpunkt weniger als im September. Gegenüber dem Vormonat steigen sie landesweit um 0,9 Prozent.

Den stärksten Anstieg im Jahresvergleich verzeichnet laut Tinsa die Mittelmeerküste mit 16,7 Prozent. Danach folgen die Metropolregionen mit 15,6 Prozent. Die Inseln liegen mit ihren 13,2 Prozent hinter den Hauptstädten und großen Städten, aber vor den übrigen Gemeinden.

Teurer als zur Immobilienblase – aber nur ohne Inflation

Landesweit liegen die Immobilienpreise ohne Berücksichtigung der Inflation um 3,5 Prozent über dem Höchststand der Immobilienblase von 2007. Rechnet Tinsa die Inflation seitdem heraus, liegen sie dagegen noch 31,6 Prozent unter dem damaligen Niveau.

Tinsas Forschungsleiterin Cristina Arias spricht von einer allmählichen Abschwächung des Preisanstiegs. Zugleich bremsen nach ihrer Einschätzung steigende Preise, ein knappes Angebot, höhere Zinsen und der größere finanzielle Aufwand beim Kauf die Zahl der Immobilienkäufe. Diese liegt laut Arias dennoch über dem historischen Durchschnitt.

Themen: Wohnen & Immobilien

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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