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Spanien: Immobilienpreise steigen 2027 um 5,5 Prozent

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Vor allem junge Menschen und Haushalte mit wenig Einkommen spüren in Spanien, dass Immobilienpreise stärker gestiegen sind als die Löhne. Am 7. Oktober 2026 legt BBVA Research in Madrid eine Prognose vor: Nach einem Plus von 11,5 Prozent im Jahr 2026 sollen die Preise 2027 noch um 5,5 Prozent steigen.

Archivo - Edificio en construcción.
Europa Press

Als Gründe für das langsamere Wachstum nennt das Forschungsinstitut der Bank die Einkommen der Haushalte, höhere Zinsen und nachlassende Verkäufe. BBVA-Research-Chefökonom Miguel Cardoso sagt, besonders für jüngere Menschen und Menschen mit geringem Einkommen klafften Preise und Einkommen auseinander.

Zugleich rechnet BBVA Research mit weniger fertiggestellten Wohnungen als bisher. Für 2026 und 2027 erwartet das Institut nun 130.000 bis 140.000 statt der zuvor prognostizierten 140.000 bis 160.000. Die Investitionen in Wohnraum entwickelten sich in den vergangenen neun Monaten schwächer als erwartet.

Themen: Wohnen & Immobilien

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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