Schule für alle: Rund 200 Menschen beraten in Palma
Rund 200 Menschen beraten am Dienstag im Hotel Melià Palma Marina in Palma auf Mallorca darüber, wie Schulen inklusiver werden können. Eingeladen hat die Elternvereinigung Amadiba zu ihren ersten Tagen der inklusiven Bildung. Das Treffen dauert bis Mittwoch; dabei sind Vertreter von Schulen, Fachleute, Forschende und soziale Einrichtungen.
Amadiba will mit der Veranstaltung Veränderungen im Unterricht anstoßen. Dafür sollen Schulen Hindernisse beim Lernen und bei der Teilnahme erkennen, ihre Arbeit überprüfen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Wie Förderschulen andere Schulen unterstützen
Am Dienstag geht es um Referenz- und Unterstützungszentren, kurz CRS. In dieser Funktion helfen Förderschulen regulären Schulen dabei, inklusivere Lernumgebungen zu schaffen.
Amadiba stellt außerdem die Erfahrungen seines CCEE Quatre per Quatre vor. Dort stehen die Beratung und Begleitung von Lehrkräften sowie die Weitergabe von Fachwissen im Mittelpunkt.
Am Mittwoch geht es um ein neues Umfeld
Am Mittwoch steht ein Protokoll für den Bildungszugang und universelles Design auf dem Programm. Der Vorschlag stammt vom IES Can Balo und soll in einem anderen schulischen Umfeld als bisher erprobt werden.
Das Protokoll setzt bei der Beobachtung der Lernenden, der Klasse und der Schule an. Danach sollen die Beteiligten Bedürfnisse und Hindernisse untersuchen, Verbesserungen umsetzen und deren Wirkung bewerten. Die Zusammenarbeit der Fachleute und die Begleitung der Lehrkräfte sollen helfen, dieses Wissen im Schulalltag anzuwenden.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com