Insolvenzverfahren auf den Balearen gehen deutlich zurück
Auf den Balearen sind zwischen Januar und Juli 2026 insgesamt 76 Insolvenzverfahren registriert worden. Das waren nach Angaben von Informa D&B 21,6 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Unternehmensauflösungen sank zugleich um 1,5 Prozent auf 658 Verfahren.
Von den in den ersten sieben Monaten erfassten Insolvenzverfahren entfielen 33 auf Gläubigerkonkurse, ein Rückgang um 15,4 Prozent. Hinzu kamen ein Sonderverfahren für Kleinstunternehmen, 85,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, sowie zwei Restrukturierungspläne, doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.
Bundesweit weniger Insolvenzverfahren, mehr Auflösungen
In ganz Spanien wurden von Januar bis Juli 2026 3.984 Insolvenzverfahren gezählt, 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Unternehmensauflösungen stiegen landesweit dagegen um 12 Prozent auf 19.534 Verfahren.
Im Juli allein wurden 602 Insolvenzverfahren registriert, ein Prozent mehr als im Juli 2025. Die Zahl der Unternehmensauflösungen lag bei 2.098 und damit 16 Prozent über dem Vorjahresmonat, aber 4 Prozent unter dem Juni.
Handel führt bei Konkursen
Der Handel verzeichnete seit Jahresbeginn mit 683 Fällen die meisten Gläubigerkonkurse und stellte damit 23 Prozent des Gesamtvolumens. Es folgten Bau und Immobilienaktivitäten mit 526 sowie die Industrie mit 422 Konkursen.
Bei den Unternehmensauflösungen lag Bau und Immobilienaktivitäten mit 4.837 Verfahren an der Spitze. Danach folgten Handel mit 3.766 und Unternehmensdienstleistungen mit 3.010 Auflösungen.
Themen: Wohnen & Immobilien · Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com