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Jagd auf Mallorcas öffentlichen Flächen: MÉS greift Bestard an

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf öffentlichen Landgütern auf Mallorca sollen künftig auch Freizeitjäger unterwegs sein. Der Inselrat hat beschlossen, die Flächen für die Jagd zu öffnen, wie MÉS per Mallorca am Donnerstag, 22. Oktober, mitteilte. Die Partei wirft dem für Umwelt zuständigen zweiten Vizepräsidenten des Inselrats, Pedro Bestard, vor, die öffentlichen Flächen zu seinem persönlichen Jagdrevier machen zu wollen.

La portavoz de MÉS per Mallorca en el Consell, Catalina Inés Perelló, en declaraciones a los medios.
Europa Press

MÉS warnt vor Konflikten mit Wanderern

Die öffentlichen Landgüter dienen nach Ansicht von MÉS dem Naturschutz, der Bildung und der Erholung. Die Freizeitjagd würde diese Aufgaben in den Hintergrund drängen, kritisiert die Partei.

MÉS-Sprecherin Catalina Inés Perelló warnt vor Risiken und Konflikten für Wanderer und Familien, die die Gebiete besuchen. Der Inselrat könne nicht zugleich das Wandern fördern und eine Tätigkeit einführen, die den Zugang für andere Besucher einschränken könnte, sagt sie.

Bestards Pläne reichen weiter zurück

Nach Angaben von MÉS kündigte Bestard bereits im März 2025 an, Schritte zur Zertifizierung der Qualität der Großwildjagd auf öffentlichen Landgütern des Inselrats einzuleiten. Der Partei zufolge geht es bei der jetzigen Entscheidung nicht um eine einzelne Maßnahme zur Kontrolle von Wildtieren, sondern um die Öffnung für die Freizeitjagd.

MÉS fordert Inselratspräsident Llorenç Galmés auf, die Öffnung zu stoppen. Maßnahmen zum Umgang mit Wildtieren sollen nach Ansicht der Partei ausschließlich fachlichen, wissenschaftlichen und naturschutzbezogenen Kriterien folgen.

Themen: Umwelt · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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