Palma: Nachbarn kämpfen für Joan Crespí als Therapiezentrum
Nachbarschaftsverbände in Palma fordern die Wiedereröffnung des Zentrums Joan Crespí als wohnortnahe Anlaufstelle für Therapie und Rehabilitation. Am Mittwoch, 23. September 2026, beraten sie darüber mit der balearischen Regierung. Das Zentrum Joan Crespí ist eine Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen.
Die zuständige Familienministerin Sandra Fernández hat das Treffen einberufen. Neben Vertretern der Landesregierung sollen auch das soziosanitäre Konsortium, der balearische Gesundheitsdienst IbSalut und das Rathaus von Palma teilnehmen. Die Vereinigung Barri Cívic von Santa Catalina und Es Jonquet verweist auf Hunderte Unterschriften, die Bürger und Anwohner im Mai gesammelt hatten.
Therapie und Reha für das Viertel
Die Verbände wollen, dass das Joan Crespí als „Zentrum in Wohnortnähe“ wieder öffnet. Dort sollen Physiotherapie, Rehabilitation und Ergotherapie angeboten werden. Die Einrichtung soll zudem chronisch Kranke und Menschen mit akuten Erkrankungen versorgen sowie weitere soziale Bedürfnisse im Viertel abdecken.
Nach Ansicht der Initiativen muss das Angebot eng mit dem Gesundheitszentrum Santa Catalina verbunden werden. Dessen Räume und Ressourcen seien stark begrenzt und könnten die hohe Nachfrage in der Gegend kaum auffangen.
Anwohner wollen bei Umbau mitreden
Die Nachbarschaftsverbände verlangen außerdem, von Beginn an aktiv an der Umgestaltung des Erdgeschosses beteiligt zu werden. Als künftige Nutzer und Anwohner wollen sie eigene Vorschläge direkt in die Planung einbringen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com