Palma: Nachbarn fordern Joan-Crespí-Zentrum zurück
Nachbarn in Santa Catalina und Es Jonquet wollen, dass das Zentrum Joan Crespí in Palma wieder öffnet. Am Mittwoch, 23. September, sprechen sie mit der Regionalregierung über einen Plan für das Haus, das Menschen mit Behinderungen betreuen soll. Die Anwohner fordern ein wohnortnahes Zentrum mit Physiotherapie, Rehabilitation und Ergotherapie.
Die Vereinigung Barri Cívic de Santa Catalina i Es Jonquet teilte mit, dass die zuständige Ministerin Sandra Fernández zu dem Treffen eingeladen hat. Hunderte Unterschriften aus dem Mai stützen die Forderung der Anwohner.
Hilfe für chronisch und akut Kranke
Neben der Vereinigung setzt sich auch die Gesundheitskommission von Santa Catalina und Es Jonquet für die Wiedereröffnung ein. Das Zentrum soll nach ihren Vorstellungen sowohl chronisch kranke Menschen als auch Patienten mit akuten Erkrankungen versorgen und weitere soziale Bedürfnisse im Viertel abdecken.
An dem Termin sollen Verantwortliche der Generaldirektion des Ministeriums, des sozialmedizinischen Konsortiums, des Gesundheitsdienstes IbSalut und des Rathauses von Palma teilnehmen.
Anwohner wollen bei Umbau mitreden
Die Initiativen wollen das Zentrum eng mit dem Gesundheitszentrum Santa Catalina verbinden. Dessen Räume und Ressourcen seien stark begrenzt und könnten die hohe Nachfrage in dem Gebiet kaum auffangen, erklärten sie.
Zugleich verlangen die Vertreter der Nachbarschaft, von Beginn an am Umbau des Erdgeschosses beteiligt zu werden. Sie wollen ihre Vorschläge als künftige Nutzer und Anwohner direkt in die Planung einbringen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com