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Mallorca: 60 Vorschläge für erste Miete und Jobs

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Öffentliche Bürgschaften sollen jungen Menschen auf Mallorca helfen, die Kaution für ihre erste Mietwohnung zu bezahlen. Das ist einer von 60 Vorschlägen, die die Jugendorganisation der mallorquinischen Volkspartei am 15. Oktober für den Jugendplan des Inselrats vorgelegt hat. Das Paket umfasst auch Ideen zu Arbeit und psychischer Gesundheit.

El presidente del Consell de Mallorca y del PP de Mallorca, Llorenç Galmés, se réune con las Nuevas Generaciones del PP mallorquín para conocer sus propuestas para el Plan Insular de Juventud.
Europa Press

Hilfe beim Start in die eigene Wohnung

Eine Beratungsstelle soll über Wohnhilfen und den Zugang zu Wohnungen informieren. Für junge Familien mit Kindern schlägt die Organisation finanzielle Unterstützung vor. Gemeinden sollen zudem Hilfen erhalten, damit sie bestimmte kommunale Kosten beim Kauf der ersten Wohnung für Menschen unter 30 Jahren senken können.

Die Vorsitzende der Organisation, Mireia Martínez, sagt, junge Menschen wollten auf Mallorca ausziehen, eine gute Arbeit finden und sich dort ein Leben aufbauen. Sich selbstständig zu machen, dürfe kein Luxus sein.

Mehr Unterstützung für Gesundheit und Beruf

Bei der psychischen Gesundheit fordert die Organisation mehr Prävention und frühzeitige Erkennung von Problemen. Hinzukommen sollen wohnortnahe psychologische Anlaufstellen sowie Workshops zu seelischem Wohlbefinden und Suchtprävention.

Für den Berufseinstieg schlägt sie vor, junge Menschen mit Unternehmen auf Mallorca zu vernetzen und Unternehmensgründungen zu fördern. Ein Netzwerk für junge Fachkräfte soll außerdem jenen die Rückkehr auf die Insel erleichtern, die anderswo Karriere gemacht haben. Weitere Vorschläge betreffen Kultur, Sport, freiwilliges Engagement und die Mobilität junger Menschen.

Llorenç Galmés, Präsident des Inselrats und der mallorquinischen Volkspartei, begrüßt die Beteiligung seiner Jugendorganisation am Jugendplan. Er sagt, junge Menschen sollten nicht nur gehört werden, sondern an Entscheidungen über Mallorcas Zukunft mitwirken.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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