mallorca-news

Calvià: Rund 54.000 Einwohner, Justizbüro am Limit

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Im Justizbüro von Calvià auf den Balearen ist die Arbeit mit dem derzeitigen Personal nach Angaben der Gewerkschaft CCOO kaum zu bewältigen. Am 16. Oktober fordert sie deshalb zwei zusätzliche Stellen für Calvià und insgesamt neun für kommunale Justizbüros auf den Balearen. Die Büros haben die bisherigen Friedensgerichte ersetzt.

Archivo - Funcionario en una oficina, en una foto de archivo.
Europa Press

Auch Llucmajor und Marratxí brauchen Personal

Calvià hat laut CCOO inzwischen rund 54.000 Einwohner. Die Gewerkschaft verlangt dort nicht nur zwei weitere Stellen für die Bearbeitung von Verfahren, sondern auch mehrere Gerichte für Zivil- und Strafsachen.

Für die Justizbüros in Llucmajor und Marratxí fordert CCOO jeweils ebenfalls zwei zusätzliche Stellen. In Llucmajor leben laut Gewerkschaft fast 41.000 Menschen, in Marratxí etwas mehr als 40.000. Auch dort sei die Arbeitslast mit dem vorhandenen Personal nicht zu bewältigen.

Neue Aufgaben, Streit um die Bezahlung

Auf den Balearen arbeiten laut CCOO 62 Justizbedienstete in 22 dieser kommunalen Büros. Die Büros kümmern sich unter anderem um das Zivilregister. Zudem können sie Aufgaben der zuständigen Gerichte übernehmen. Nach Angaben der Gewerkschaft soll zuvor die Arbeitslast jedes Büros geprüft werden; die dafür vorgesehene Verhandlung mit den Gewerkschaften habe bislang nicht stattgefunden.

CCOO kritisiert außerdem, dass Beschäftigte in den kommunalen Justizbüros weniger verdienen als andere Justizbedienstete. Für Aufgaben wie Publikumsverkehr und Vertretungen in benachbarten Orten erhielten sie nach Angaben der Gewerkschaft keine zusätzlichen Zahlungen.

Themen: Arbeitsmarkt · Calvià · Llucmajor · Marratxí

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung