Pere Garau startet Kampagne gegen unziviles Verhalten
Die Bürgerplattform Flipau amb Pere Garau und der Verein Pere Garau Saludable haben am 20. August in Pere Garau in Palma eine Sensibilisierungskampagne in sozialen Netzwerken gestartet. Sie soll die städtische Lebensqualität im Viertel verbessern und gegen unziviles Verhalten vorgehen.
Die Kampagne zeigt nach Angaben der Organisationen häufige Verstöße gegen Regeln des Zusammenlebens sowie die Folgen bei Missachtung kommunaler Verordnungen. Zugleich rufen die Initiativen zu gemeinsamer Beteiligung auf, damit die Verbesserung des Wohnumfelds zu einem gemeinsamen Ziel wird.
Forderung nach Gesamtstrategie
Die Organisationen sehen für das dicht besiedelte Viertel eine umfassende Strategie mit bereichsübergreifender Beteiligung mehrerer Stellen des Rathauses von Palma als notwendig an. Seit Monaten schlagen sie einen sogenannten „Plan +“ vor, der häufigere Reinigung, zusätzliche Mittel und eine Sensibilisierung mit Blick auf die Vielfalt des Viertels verbindet.
Mehr Kontrollen und Sanktionen gefordert
Darüber hinaus verlangen die Initiativen eine stärkere Überwachung durch Emaya und mehr Sanktionen durch die Policía Local. Diese sollen die Verordnung zu Reinigung, Abfällen und festen Siedlungsabfällen sowie die Verordnung zum zivilen Zusammenleben durchsetzen.
Als unzumutbar bezeichnen die Organisationen verschmutzte Gehwege, Gerüche in einzelnen Bereichen und überfüllte Papierkörbe im Viertel. Emaya solle nach ihrer Forderung umgehend, proaktiv und dringend handeln.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com