Katastrophenschutz in Spanien: 68 Sitze für Vorsorge
Bei der Katastrophenvorsorge in Spanien sitzen Verwaltungen, Wissenschaft und gesellschaftliche Organisationen künftig dauerhaft an einem Tisch. Am Mittwoch, 7. Oktober, gründete das Generalsekretariat für Zivilschutz und Notfälle des spanischen Innenministeriums dafür die Nationale Plattform zur Verringerung des Katastrophenrisikos. Sie hat 68 Sitze.
Vertreten sind 22 Ministerien, die 17 autonomen Gemeinschaften, Ceuta und Melilla, die Vereinigung spanischer Gemeinden und Provinzen sowie 26 Organisationen der Zivilgesellschaft. Die Plattform soll Risiken und Handlungsbedarf erkennen, Empfehlungen formulieren und den Austausch zwischen Verwaltungen stärken.
Bei der Gründung besprachen die Mitglieder auch die nächsten Schritte: eine Geschäftsordnung, eine Strategie zur Bekanntmachung der Plattform und einen ständigen Ausschuss. Zudem wollen sie an den Grundlagen für eine nationale Strategie zur Verringerung des Katastrophenrisikos arbeiten und regionale sowie lokale Plattformen fördern.
Themen: Natur & Tiere · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com