Menorca: Partei will Hauskäufe von Nichtansässigen verbieten
Ein Haus für ein paar Wochen im Jahr: Solche Käufe treiben auf Menorca nach Ansicht von Més per Menorca die Wohnungspreise hoch. Am Freitag, 2. Oktober 2026, forderte der Generalkoordinator der Partei, Esteve Barceló, deshalb ein Verbot von Immobilienkäufen durch Menschen ohne Wohnsitz auf der Insel. Ohne diesen Schritt werde die Wohnungskrise weitergehen, warnte er.
Zweitwohnsitze verschärfen laut Partei die Wohnungsnot
Barceló sieht in der Nachfrage nach Zweitwohnsitzen ein Hauptproblem für Menorca. Die Insel habe nur begrenzt Fläche, stehe unter starkem touristischem Druck und ziehe Käufer von außerhalb an. Diese konkurrierten direkt mit Familien, die auf Menorca leben, sagte er. Bleibe die Nachfrage von außen unbegrenzt, würden die Preise nach seiner Einschätzung weiter steigen.
Partei verlangt weitere Schritte
Ein Kaufverbot allein reiche nicht, betonte Barceló. Més per Menorca fordert auch mehr öffentliche Wohnungen, die Nutzung leer stehender Immobilien, Regeln für Ferienwohnungen und den Bau bezahlbarer Wohnungen für Einwohner.
Die Partei rief die balearische Regierung, den Inselrat sowie PP und PSOE dazu auf, sich beim spanischen Staat und bei europäischen Institutionen für entsprechende Handlungsmöglichkeiten einzusetzen. Ob und wann solche Regeln kommen könnten, bleibt offen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com