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Palma: KI-App soll Schmerzen bei Zerebralparese erkennen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Am Samstag steht im CaixaForum in Palma eine Beta-Version von PainScan CP im Mittelpunkt. Die KI-App soll Schmerzen bei Menschen mit Zerebralparese erkennen. Bei der dritten Sedan-Tagung treffen nationale und internationale Fachleute zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die berufliche Praxis zu bringen.

Die Fundación Aspace teilte die Details der Veranstaltung am Freitag mit. Die Tagung trägt das Motto „Von der Forschung zur klinischen Praxis“ und gliedert sich in drei Blöcke.

Von Genetik bis Schmerzbewertung

Im ersten Block geht es um Genetik, Epigenetik und menschliche Erfahrungen bei Syndromen der neurologischen Entwicklung. Dazu sprechen Francesc Palau vom Hospital Sant Joan de Déu in Barcelona und Astrid Diederichs von der Smith-Magenis Advocacy Group Germany.

Der zweite Block widmet sich Empfindungen, Emotionen und Schmerz. Anna María Zamorano von der Universität Aarhus, Yukari Takahashi von der Jikei Medical School in Tokio und Laura Arriero von der Fundació Aspace stellen unter anderem Musik-Anwendungen, Studien an Tieren und den Nutzen eines Elektrokardiogramms bei der Bewertung von Schmerzen vor.

Im dritten Teil geht es darum, wie diese Erkenntnisse in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen angewendet werden können. Es sprechen Joana María Llabrés von der Conselleria de Educación y Universidades, Mabel García aus Asturien, die Psychologin und Neuropsychologin Niniña Hansen sowie Marta Marco von der Fundación Aspace.

Projekt ParticiPC und Posterpreis

Jesús Hernando Gómez, Geschäftsführer der Fundació Aspace Balears, präsentiert die Beta-Version von PainScan CP. Die Anwendung ist laut Mitteilung die erste KI-basierte App zur Erkennung von Schmerzen bei Menschen mit Zerebralparese.

Die Präsentation gehört zum Projekt „ParticiPC“. Es soll die Datenbank CP PAIN ethisch und kollaborativ in Betreuungs- und Familienkontexten erweitern und entsteht mit Unterstützung der Fundación Española para la Ciencia y la Tecnología des Ministeriums für Wissenschaft, Innovation und Universitäten.

Zusätzlich gibt es einen Wettbewerb für wissenschaftliche Poster. Das beste Projekt erhält 200 Euro, Einsendungen sind laut Mitteilung bis zum 1. September 2026 möglich.

Themen: Bildung · Gesundheit · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com