Palma: 240 Fachleute beraten über KI im Klinikalltag
Eine Aufnahme, eine Entlassung, ein Laborergebnis: Solche Daten könnten Ärzten helfen, rechtzeitig zu handeln. Wie das und der Einsatz künstlicher Intelligenz im Klinikalltag gelingen können, diskutierten am Donnerstag, 8. Oktober, 240 Fachleute im Universitätskrankenhaus Son Llàtzer in Palma auf Mallorca. Der Gesundheitsdienst der Balearen organisierte die zweite Tagung zur digitalen Gesundheit.
Wann hilft KI wirklich?
Eine Gesprächsrunde befasste sich mit dem Weg vom Pilotprojekt zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Patientenversorgung. Die Fachleute diskutierten, in welchen Fällen KI tatsächlich nützt und welche Nachweise vor ihrer Einführung nötig sind. Auch die Qualität der Daten, die Schulung des Personals und die laufende Kontrolle der Technik waren Themen.
Patientendaten zum richtigen Zeitpunkt
In einer weiteren Runde ging es um das Projekt Tramundata und die Nutzung von Daten in Echtzeit. Informationen über eine Aufnahme, eine Entlassung oder ein Laborergebnis könnten so für Entscheidungen verfügbar sein, solange noch Zeit zum Handeln bleibt. Die Fachleute sprachen auch darüber, welche Hinweise Vorrang haben sollten und wie sich Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführen lassen.
Zum Schluss stand die digitale Entwicklung der Labore im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, wie Labordaten die Forschung und medizinische Entscheidungen unterstützen können – und welche Hürden beim Einsatz von KI für präzisere und schnellere Diagnosen bleiben.
Themen: Gesundheit
Quelle: Europa Press / Mallorca.com