Balearen-Kliniken: 23.600 Konsultationen am Tag
Rund 23.600 Konsultationen, 1.522 Notfälle und 223 Operationen: So beschreibt Gesundheitsministerin Manuela García den Betrieb an einem Tag in den öffentlichen Krankenhäusern der Balearen. Am Mittwoch, 7. Oktober, sprach sie im Gesundheitsausschuss des balearischen Parlaments in Palma von einem „angeblichen“ Kollaps der Krankenhäuser. Die Belastung führte sie auf mehr Menschen mit Anspruch auf Gesundheitsversorgung und eine höhere Lebenserwartung zurück.
Mehr Patienten, mehr chronische Erkrankungen
Derzeit haben nach Garcías Angaben 1,2 Millionen Menschen auf den Balearen eine Gesundheitskarte. Weil Menschen länger leben, nehme auch die Belastung durch Krankheiten zu. Chronisch kranke Patienten mit komplexem Behandlungsbedarf bräuchten aus ihrer Sicht nicht unbedingt ein Akutkrankenhaus. Sie sollten von Teams verschiedener Fachrichtungen betreut werden, damit sie möglichst in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können.
Neue Einrichtungen und digitale Abläufe
Die Regionalregierung plant Einrichtungen für die Versorgung zwischen Akutbehandlung und Rückkehr in den Alltag. Projekte laufen in Felanitx und auf Menorca, eines auf Eivissa ist bereits abgeschlossen. García setzt zudem auf digitale Verfahren und eine engere Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialbereich, um Abläufe zu beschleunigen und Doppelarbeit zu vermeiden.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com