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1,9 Millionen Euro für Klinikmüll auf den Balearen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Nadeln, Medikamentenreste und Verbandsmaterial aus den Zentren des balearischen Gesundheitsdienstes werden auch nach dem 1. November 2026 abgeholt und entsorgt. Die Regierung der Balearen hat in Palma die Verlängerung des Vertrags für die Entsorgung von Gesundheitsabfällen beschlossen. Sie kostet maximal 1,9 Millionen Euro und läuft zwölf Monate.

Archivo - Residuos sanitarios.
Europa Press

Der Auftrag umfasst die Abholung, den Transport, die Behandlung und die Beseitigung von Abfällen aus Krankenhäusern, Gesundheitszentren, Basiseinheiten und weiteren Einrichtungen des Gesundheitsdienstes der Balearen.

Nadeln und Verbände gehören zum Auftrag

Der Dienstleister entsorgt Abfälle der Gruppe II. Dazu zählen laut Regierung Nadeln, spitze Gegenstände, Medikamentenreste und Material aus Chemotherapie-Behandlungen. Auch Abfälle der Gruppe III gehören dazu, darunter Verbände, Mull und Einwegkleidung.

6,7 Millionen Euro für das Hospital de Manacor

Die Regierung genehmigte zudem den Vertrag für die Wartung von Gebäuden und Anlagen des Hospital de Manacor. Der geschätzte Höchstwert liegt bei 6,7 Millionen Euro.

Der Vertrag soll zunächst 36 Monate laufen und kann um weitere 24 Monate verlängert werden. Er umfasst laufende und geplante Reparaturen, Kontrollen und Erhaltungsarbeiten an Gebäuden, technischen Anlagen und allgemeinen Systemen des Krankenhauses.

3,7 Millionen Euro für Katheter

Außerdem darf der Gesundheitsdienst einen Rahmenvertrag für Harnleiterkatheter und Drainagesysteme im Wert von 3,7 Millionen Euro vorbereiten. Das Material ist für Einrichtungen des Gesundheitsdienstes bestimmt.

Die Produkte kommen unter anderem in Urologie, Allgemeinchirurgie und interventioneller Radiologie zum Einsatz. Sie ermöglichen nach Angaben der Regierung die Ableitung und Drainage von Urin und werden sowohl bei geplanten Eingriffen als auch in dringenden Situationen benötigt.

Themen: Gesundheit · Umwelt · Politik · Manacor · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com