Kokain-Razzia auf Ibiza: Vier von 27 Festnahmen
Auf Ibiza sind vier Menschen festgenommen worden. Insgesamt melden die spanische Nationalpolizei und die Guardia Civil am 2. Oktober 2026 bei der Razzia gegen ein mutmaßliches Kokain-Netzwerk 27 Festnahmen. Die Verdächtigen sollen Drogen nach Europa gebracht und die Einnahmen über Luxusimmobilien gewaschen haben. Europol koordinierte den Einsatz.
Ermittlungen führen zu Kokain-Funden in Panama
Die Ermittlungen begannen im September 2023 mit der Auswertung verschlüsselter Nachrichten. Dabei stießen die Ermittler auf ein Netzwerk, das Drogen nach Europa schickte. Sie identifizierten mutmaßliche Verantwortliche für vier Kokain-Beschlagnahmungen in Panama. Bei diesen Funden ging es um insgesamt mehr als 1.500 Kilogramm Kokain.
Luxusvillen im Visier
Nach Angaben der Ermittler investierte das Netzwerk in Immobilienprojekte und Luxusvillen auf Ibiza sowie in Marbella und Madrid. Auch in der Dominikanischen Republik und in Dubai soll es Geld in Immobilien angelegt haben. Neben den vier Festnahmen auf Ibiza gab es unter anderem 14 in der Provinz Madrid und zwei in Málaga.
38 Durchsuchungen in zwei Ländern
Bei 38 zeitgleichen Durchsuchungen in Spanien und der Dominikanischen Republik waren auch Beamte der portugiesischen Kriminalpolizei beteiligt. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem 40 hochwertige Fahrzeuge, zwei Boote und sechs Schusswaffen sicher. Hinzu kamen Kryptowährungen im Wert von mehr als 1.300.000 USDT und mehr als 270.000 Euro Bargeld.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com