Mallorca: Nur zwei Rathäuser genügen beim Korruptionsschutz
In Valldemossa auf Mallorca fehlen Regeln zur Integrität und eine wirksame Trennung von Verwaltung und Zahlung. Das zeigt ein Bericht des Rechnungshofs der Balearen über das Prüfjahr 2024, über den Europa Press am 29. Oktober berichtet. Von zwölf geprüften Rathäusern haben nur Palma und Llucmajor auf Mallorca sowie Maó einen angemessenen Schutz vor Betrug und Korruption.
Auch die drei Besten haben Lücken
Palma verfügt laut Bericht über einen angemessenen Schutzrahmen. Für alle geplanten Finanzkontrollen im Jahr 2024 fehlten dem Rathaus aber Personal und technische Mittel. Der Rechnungshof empfiehlt außerdem, den Plan gegen Betrug und Korruption auf die gesamte Stadtverwaltung auszuweiten.
Llucmajor soll regelmäßig über die Umsetzung seines Plans gegen Betrug berichten. In Maó muss das Rathaus den dauerhaften Betrieb seiner Kommission gegen Betrug regeln.
Valldemossa fällt besonders auf
Unter den geprüften Gemeinden weist Valldemossa laut Rechnungshof die meisten Mängel auf. Neben den fehlenden Integritätsregeln und der mangelnden Trennung von Verwaltung und Zahlung erledigt das Rathaus wesentliche Aufgaben der Finanzkontrolle nicht.
Die meisten der zwölf Gemeinden haben zwar Schutzsysteme und Kanäle für Hinweise auf Missstände. Ein Sanktionssystem hat jedoch keine der geprüften Verwaltungen eingerichtet.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com