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Mallorca und Ibiza: Rund 90.000 Euro für Krebsforschung

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Mallorca sollen 39.705 Euro aus einem Benefizessen Reagenzien und Verbrauchsmaterial für eine Forschungsplattform finanzieren. Das Geld ist Teil einer Vereinbarung über rund 90.000 Euro für zwei Forschungsvorhaben auf den Balearen. Die Vereinigung Elena Torres und das Institut für Gesundheitsforschung der Balearen (IdISBa) unterzeichneten sie am 1. Oktober 2026 in Eivissa auf Ibiza. Regierungschefin Marga Prohens war dabei.

La Asociación Elena Torres por la detección precoz del cáncer financiará dos proyectos del IdISBa de investigación.
Europa Press

50.000 Euro im Jahr für die Krebsfrüherkennung

Die Vereinigung unterstützt das Team von Diego Marzese mit 50.000 Euro jährlich. Es untersucht molekulare Veränderungen bei aggressiven Krebserkrankungen, darunter dreifach negativer Brustkrebs. Die Forschenden wollen herausfinden, ob sich solche Veränderungen schon in frühen Krankheitsphasen oder in Vorstufen erkennen lassen.

Dafür verknüpft das Team klinische, genetische und epigenetische Daten. Ziel sind neue Möglichkeiten zur Früherkennung und eine genauere, stärker auf einzelne Patienten zugeschnittene Krebsmedizin.

Geld aus Benefizessen geht nach Mallorca

Die weiteren 39.705 Euro stammen aus dem jährlichen Benefizessen der Vereinigung. Sie gehen an eine Plattform des IdISBa auf Mallorca, die Proben in hoher Zahl analysieren kann. Neben biomedizinischen Forschungsprojekten unterstützt sie auch Arbeiten in Bereichen wie Pharmakologie und Mikrobiologie.

Die Vereinigung Elena Torres wurde 2015 gegründet. Seitdem hat sie nach Angaben des Govern eine Million Euro in ein Forschungsprojekt von Priscila Monteiro Kosaka am spanischen Forschungsrat CSIC investiert.

Themen: Kultur · Gesundheit

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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